Warum ich Retreats doof fand – und meine Meinung änderte
Ich muss ehrlich sein: Ich fand Retreats lange Zeit ziemlich doof. Nicht die Idee an sich. Sondern die Illusion dahinter.
Menschen buchen eine Auszeit, fahren an einen schönen Ort, entspannen drei Tage lang – und denken, danach wäre ihr Alltag entstresst. Sie kehren zurück, fühlen sich für ein paar Tage leichter, vielleicht sogar motiviert. Und dann? Genau der gleiche Trott. Die gleichen Muster. Die gleichen Trigger. Die gleiche Erschöpfung.
Weil sich im Unterbewusstsein nichts verändert hat.
Ein Retreat allein kann nicht reparieren, was jahrelang tief verankert wurde. Alte Glaubenssätze. Unterdrückte Emotionen. Schuldgefühle. Trigger, die uns immer wieder in denselben Stressmodus katapultieren.
Aber dann habe ich meine Meinung geändert.
Was sich verändert hat: Biodynamic Breathwork
Als ich begann, tiefer in Biodynamic Breathwork einzutauchen – nicht nur als Trainerin, sondern als Coach, die Menschen durch Atemreisen begleitet – habe ich etwas Entscheidendes begriffen:
Retreats können nachhaltig wirken. Aber nur, wenn sie das Unterbewusstsein erreichen.
Biodynamic Breathwork ist nicht nur Entspannungstool. Es ist ein Werkzeug zur Traumaverarbeitung, zur emotionalen Entladung, zur Auflösung alter Muster.
Während einer Atemreise passiert etwas, das im normalen Alltag nicht möglich ist: Du kommst an Themen heran, die tief in dir schlummern und deinen Default Mode bestimmen. Die Art, wie du reagierst, wenn du gestresst bist. Wie du dich selbst zurückstellst. Wie du Schuld trägst, die dir nie gehört hat.
Diese Themen werden nicht nur bewusst gemacht – sie werden nachhaltig entstresst.
Trigger werden abgedämpft. Alte Glaubenssätze aufgelöst. Schuldgefühle gegenüber anderen gelöst. Du fängst an zu spüren, was dir wirklich guttut – nicht, was du glaubst, tun zu müssen.
Und genau das unterscheidet ein oberflächliches Wellness-Wochenende von einem Retreat, das bleibt.
Konkrete Take-Aways statt leerer Versprechungen
Aber selbst das reicht nicht. Weil du nach drei Tagen wieder in deinen Alltag zurückkehrst. Und wenn du dort keine Werkzeuge hast, um das Erlebte zu integrieren, verpufft die Wirkung.
Deshalb gebe ich Teilnehmerinnen handfeste Take-Aways mit:
Atemtechniken, um im Alltag Stress zu reduzieren – im Bus, vor einem Meeting, wenn die Kinder schreien
Bewegungsrituale, die nicht Energie kosten, sondern geben
Tools zur Emotionsregulation, damit du nicht mehr von deinen Gefühlen überrollt wirst
Strategien zur Priorisierung eigener Bedürfnisse, ohne schlechtes Gewissen
Diese Werkzeuge sind leicht integrierbar. Sie funktionieren im echten Leben. Nicht in der Theorie. Und genau das macht den Unterschied.
Ein Retreat, das bleibt
Als Sabine Krippendorf mich fragte, ob ich Lust hätte, beim Holistic Fitness Retreat am Thunersee als Gasttrainerin dabei zu sein, habe ich keine Sekunde gezögert.
Nicht nur, weil das Hotel BEATUS traumhaft ist. Nicht nur, weil der Thunersee im Juni magisch ist. Sondern weil ich wusste: Hier kann ich ein Retreat gestalten, das wirklich wirkt.
Sabine und ich teilen dieselbe Überzeugung: Wohlbefinden steckt nicht in einer einzigen Disziplin. Sabine hat die Holistic Fitness Collection aufgebaut, weil sie selbst gemerkt hat: Training allein reicht nicht. Erst wenn Körper, Kopf und Seele zusammenspielen, passiert wirklich etwas.
Sabine schafft den Rahmen. Ich bringe die Impulse, die tief gehen.
Beim Retreat am Thunersee (4.–7. Juni 2026) leite ich zwei besondere Einheiten:
Deepwork (Freitagabend) – ein intensives Ganzkörpertraining, barfuss, im eigenen Rhythmus, aufgebaut nach den fünf Elementen. Kraft, Ausdauer und Atem in einem.
Breathwork (Samstagmorgen) – direkt am See, wenn der Tag beginnt. Atemarbeit als kraftvolle Morgenpraxis, um zu spüren, was möglich ist, wenn du aufhörst, alles zu halten. Eine Atemreise, die dich ins Unterbewusstsein führt und dir zeigt, was da wirklich los ist.
Zwischen meinen Einheiten erwartet dich Sabines wundervolles Programm: Bodyart, Yoga, Pilates, Faszienarbeit, Meditation. Dazu Wellness de Luxe, kulinarischer Genuss und eine kleine Gruppe von maximal 12 Frauen.
5 gute Gründe, warum dieses Retreat anders ist
Du bewegst deinen Körper – und kommst gleichzeitig zur Ruhe Kein Leistungsdruck. Kein «höher, schneller, weiter». Bewegung, die dir Energie gibt, statt sie zu rauben.
Du erreichst dein Unterbewusstsein – und löst, was dich blockiert Biodynamic Breathwork ist nicht nur Entspannungsübung. Es ist Arbeit an dem, was tief sitzt. Und genau deshalb wirkt es.
Du lernst Werkzeuge, die im Alltag funktionieren Keine Theorie. Keine leeren Versprechungen. Nur Techniken, die du sofort umsetzen kannst.
Du geniesst in vollen Zügen Kulinarik, Wellness, Palmen, Berge, See. Du darfst dich verwöhnen lassen. Und du darfst spüren, dass Selbstfürsorge keine Schwäche ist, sondern Stärke.
Du kehrst nicht nur erholt zurück – sondern verändert Weil sich etwas in dir verschoben hat. Weil du spürst, was dir wirklich guttut. Weil du Werkzeuge hast, die bleiben.
Was 2027 bringt: Mehr Retreats an magischen Orten
Dieses Retreat ist für mich ein Testlauf. Und gleichzeitig der Beginn von etwas Grösserem.
Wenn dieses Retreat funktioniert – und ich bin überzeugt, dass es das wird – dann plane ich für 2027 weitere Retreats an Kraftorten, die Ruhe und Inspiration vereinen.
Unter Extras auf meiner Website findest du ab jetzt alle Infos zu meinen Retreats. Das Angebot wächst – und du kannst von Anfang an dabei sein.
Du bist eingeladen
Falls du schon länger überlegst, dir eine echte Auszeit zu gönnen – eine, die wirklich wirkt – dann ist jetzt der Moment.
Das Retreat am Thunersee (4.–7. Juni 2026) hat nur noch wenige Plätze frei. Anmeldung direkt bei Sabine: sabine@holistic-fitness.ch
Ich freue mich darauf, dich dort zu sehen. Und darauf, gemeinsam herauszufinden, was möglich ist, wenn du nicht nur eine Auszeit nimmst – sondern wirklich etwas veränderst.