Warum mehr Sport in der Perimenopause oft das Falsche ist.

Irgendwann fängt es an. Leise zuerst. Du schläfst schlechter. Der Bauch verändert sich, obwohl du nichts geändert hast. Nach dem Sport bist du nicht mehr einfach müde. Du bist erschöpft. Und irgendwie fühlt sich dein Körper fremder an als früher. Als würde er plötzlich nach anderen Regeln spielen.

Willkommen in der Perimenopause.

Das klingt dramatischer, als es ist. Aber es ist auch kein Zustand, den man einfach aussitzen sollte.

Was gerade in deinem Körper passiert

Ab Mitte 30, spätestens Anfang 40 beginnt der Östrogenspiegel zu schwanken. Das Hormon, das deinen Zyklus gesteuert hat, wird und tut jetzt weniger. Östrogen reguliert nämlich auch deinen Stoffwechsel, deine Stimmung, die Qualität deines Bindegewebes und die Fähigkeit deiner Muskelzellen, sich nach dem Training zu erholen.

Das bedeutet: Dein Körper braucht jetzt andere Reize. Nicht weniger. Andere.

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Viele Frauen reagieren in dieser Phase mit mehr Sport. Härter, schneller, öfter. Das Gegenteil ist oft sinnvoll.

Intensives Intervalltraining ohne eingebaute Erholung erhöht den Cortisolspiegel — das Stresshormon, das in der Perimenopause ohnehin schon leichter anspringt. Zu viel Cortisol bedeutet: mehr Einlagerung von Wasser und Fett – vor allem am Bauch, – schlechterer Schlaf, weniger Energie. Genau das, was du nicht willst.

Was dein Körper in dieser Phase braucht, ist ein Training, das ihn fordert und reguliert. Gleichzeitig.

Hier kommt DEEPWORK ins Spiel.

DEEPWORK ist kein gewöhnliches Gruppentraining. Es ist ein holistisches Intervallkonzept, entwickelt von Robert Steinbacher und ursprünglich wissenschaftlich begleitet durch das IFHIAS Institut Hamburg. Das Prinzip: dynamische und statische Übungen wechseln sich rhythmisch ab, immer verbunden mit bewusster Atmung.

Was das konkret bedeutet:

  • Deine tiefen Stabilisatoren werden aktiviert – genau sie schützen langfristig Faszien und Gelenke.

  • Dein Herz-Kreislauf-System wird trainiert, ohne dass du in die Stresszone kippst.

  • Und dein Nervensystem — das in dieser Lebensphase besonders empfindlich reagiert — kommt durch die Atemarbeit und die Entspannungsphasen aktiv zur Ruhe.

Was das für deine Faszien bedeutet:

Jede Bewegung, die du in einer DEEPWORK-Einheit machst, wechselt zwischen Anspannung und Entspannung. Kein isoliertes Zug-lass-los, sondern ein ständiges Fliessen. Genau das aktiviert die Fibroblasten — die Bauzellen deines Bindegewebes — und regt sie an, das Fasziennetz laufend umzubauen und zu erneuern. Dazu kommt der sogenannte Katapultmechanismus: Rhythmische, federnde Bewegungen stimulieren die Kollagensynthese wirkungsvoller als statisches Gewichtstraining. DEEPWORK nutzt genau diesen Mechanismus.

Das Ergebnis: Faszien, die wieder gleiten statt kleben. Gelenke, die sich leichter anfühlen. Ein Körper, der nach dem Training nicht zerfällt, sondern sich neu sortiert hat.

Kurz: DEEPWORK schafft den Spagat zwischen Leistung und Regeneration. Zwischen Fordern und Loslassen.

Was das für dich bedeutet:

Kein Equipment. Keine Choreographie, die du dir merken musst. Kein Wettkampf mit dir selbst oder anderen.

Stattdessen: 60 Minuten, in denen du deinen Körper wirklich spürst. In denen Muskel, Bindegewebe, Atem und Konzentration gemeinsam trainiert werden. In denen du danach nicht ausgepowert bist, sondern energetisiert und geerdet.

Und genau das ist es, was viele Frauen nach der ersten Einheit sagen: «Ich fühle mich entspannt und stark zurgleich."»

Du willst es ausprobieren?

DEEPWORK findet statt jeden Mittwoch um 18 Uhr. Bring dich und ein Getränk mit. Den Rest übernehmen der Beat, der Atem, und ich.

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Warum so viele Menschen krank, gestresst und erschöpft sind – und was du dagegen tun kannst.